EinführungDie SchöpfungslehreDie Naturwissenschaft


























Jesus Christus, der Herr:


„Am Anfang der Schöpfung hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen.“

(Mk 10, 6)

Das heißt, er hat den Menschen nicht 15 Milliarden Jahre nach dem Anfang der Schöpfung erschaffen, sondern am Beginn, also ohne vorherige Evolution.


„Er hat am Anfang den Menschen erschaffen...“

(Sirach 15, 14)


„...seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde schuf;“

(Deuteronomium 4, 32)


„Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel geschaffen... Denn der Herr sprach, und sogleich geschah es; / er gebot, und alles war da.“

(Psalm 33, 6-9)


Die Genesis enthält keine bereinigten Mythen.


(Päpstliche Bibelkommision 1909)


Die Genesis enthält echte Geschichte – sie gibt einen Bericht von Dingen, die wirklich geschehen sind.

(Pius XII)


Alles wurde von Gott am Anfang und „seiner ganzen Substanz nach“ aus nichts (ex nihilo) erschaffen.

(Firmiter in Lateran IV; Vatikanum I)


Adam und Eva waren echte Menschen – die ersten Eltern der ganzen Menschheit.

(Pius XII)


Der Polygenismus (viele „erste Eltern“) widerspricht der Schrift und der Tradition und wird verurteilt.

(Pius XII; Katechismus von 1994, 360, Fußnote 226: Tobit 8:6 – der „eine Vorfahr“, auf den sich dieser Katechismus bezieht, konnte nur Adam sein.)


Der „Anfang“ der Welt beinhaltete die Erschaffung aller Dinge, die Erschaffung von Adam und Eva und den Sündenfall.

(Die Heilige Schrift [Markus 10:6]; Papst Innozenz III; sel. Papst Pius IX, Ineffabilis Deus)


Die ersten Menschen stammen nicht von affenähnlichen Vorfahren ab.

"Adam und Eva wurden nicht von anderen Eltern geboren sondern wurden erschaffen, der eine aus der Erde, die andere jedoch aus der Rippe des Mannes."

(Glaubensbekenntnis von Papst Pelagius I für den König der Franken. Ein Glaubensbekenntnis stellt die höchste lehramtliche Autoritätsstufe einer päpstlichen Aussage dar.)


Adam wurde am sechsten Tag aus Lehm erschaffen und Evas Körper wurde aus einem Teil von Adams Körper gesondert erschaffen.

"Wir erwähnen nur, was allen bekannt ist und von niemandem bezweifelt werden kann, dass Gott, nachdem Er am sechsten Schöpfungstage den Menschen aus dem Lehm der Erde gebildet und in sein Angesicht den Odem des Lebens gehaucht hatte, ihm eine Gefährtin zugesellte, die er in wunderbarer Weise der Seite Adams entnahm als er im Schlaf eingeschlossen war."

(Leo XIII, Enzyklika Arcanum Divinae Sapientiae, 1880).


In der Bibel werden verschiedene Sinne verwendet, aber der wörtliche, offensichtliche Sinn muss geglaubt werden, wenn nicht anderes durch die Vernunft geboten oder durch eine Notwendigkeit erfordert wird.

(Leo XIII, Providentissimus Deus)


Adam und Eva wurden in einem irdischen Paradies erschaffen und hätten den Tod nicht gekannt, wenn sie gehorsam geblieben wären.

(Pius XII)


Nach ihrem Ungehorsam gegenüber Gott, wurden Adam und Eva aus dem Garten Eden verbannt. Aber die zweite Person der Dreifaltigkeit hat in der Folge das Lösegeld für die gefallene Menschheit bezahlt.

(Glaubensbekenntnis von Nizäa)


Die Erbsünde ist ein mangelhafter Zustand, der von Adam und Eva geerbt wird.

(Konzil von Trient)


Das Weltall liegt seit der Sünde des Ungehorsams durch Adam und Eva in Wehen.

(Römer 8, Vatikanum I)


Wir müssen jede Interpretation der Schrift im Glauben annehmen, die die Väter einmütig in einer Sache des Glaubens oder der Moral gelehrt haben.

(Konzil von Trient und Vatikanum I)


Alle Väter, die über das Thema geschrieben haben, lehrten, dass die Schöpfungstage nicht länger als 24 Stunden dauerten.

(Übereinstimmung der Kirchenväter)


Das Schöpfungswerk war am Ende des sechsten Tages vollendet, und nichts völlig neues wurde seither erschaffen – mit Ausnahme jeder menschlichen Geistseele bei der Empfängnis.

(Vatikanum I)


Der heilige Petrus und Christus selbst bestätigten im Neuen Testament die weltweite Sintflut zur Zeit Noahs. Sie bedeckte alle damals hohen Berge und tötete alle Landlebewesen außer acht Menschen und alle Arten von nicht-menschlichen Geschöpfen an Bord der Arche.

(Unam Sanctam, 1302)


Die historische Existenz der Arche Noahs wird als höchst wichtig in der Typologie betrachtet, als zentral für die Erlösung.

(Katechismus des Konzils von Trient, 1566)

Gottes Existenz ist aus der Natur beweisbar.

"Wenn jemand behauptet, der eine wahre Gott, unser Schöpfer und Herr, könne aus den Geschöpfen durch das Licht der menschlichen Vernunft nicht mit Sicherheit erkannt werden, so sei er im Banne (Vatikanum I, Derevelatione, can. 1).”

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Die nicht mit der Evolutions-Weltanschauung vereinbare Lehre der Kirchenväter und Kirchenlehrer über die Interpretation der Genesis


Heiliger Augustinus:

"Falsch sind die Geschichtsangaben, die der Vergangenheit viele Jahrtausende zuteilen. ... Sie werden dabei auch irregeführt durch ganz verlogenes Schrifttum, das angeblich viele Jahrtausende von Zeitengeschichte umfasst, während sich auf Grund der Heiligen Schrift ein Zeitraum von weniger als sechs Jahrtausenden seit der Erschaffung des Menschen berechnet." (Civitate Dei, 12. Buch)


Heiliger Basilius:

„Damit wir lernen, dass die Welt geschaffen wurde in dem zeitlosen Moment, den Gott wollte, heißt es: Am Anfang schuf Gott…was andere Ausleger klarer ausdrücken durch diese Worte: Gott schuf alles miteinander, das heißt, zur gleichen Zeit und in einer kurzen Zeit.“

„'Es gab einen Abend und es gab einen Morgen’? Das ist zu verstehen als Dauer von einem Tag und einer Nacht.“

„'Und es gab einen Abend und es gab einen Morgen: einen Tag.’ Warum sagte der Schreiber nicht: ‚der 1. Tag’, sondern ‚einen Tag’?? Er wollte die Länge von einem Tag und einer Nacht festlegen, damit das Nacht-Tag-Zeitmaß zusammen passte (und zwar sind 24 Stunden die Dauer eines Tages, die Nacht eingeschlossen), damit sogar, wenn Tag oder Nacht bei verschiedenen Jahreszeiten länger oder kürzer sind, der Zeitabschnitt immer der gleiche ist, nämlich ein Tag. Es ist so, als hätte Moses gesagt: ‚24 Stunden sind die Länge von einem Tag’“.(Predigtreihe zu den Schöpfungstagen, dem Hexameron)


Heiliger Gregor von Nyssa:

"Lasst mich, bevor ich beginne, bezeugen, dass es nichts Widersprüchliches gibt, in dem, was der heilige Basilius über die Erschaffung der Welt geschrieben hat, denn es ist keine weitere Erklärung nötig."

(Hexaemeron, PG 44: 68)


Heiliger Eustathius:

Über die Auslegungen des Heiligen Basilius zur Genesis: „ein insgesamt großartiger Kommentar“ (PG 18, 705-707).


Heiliger Ephräm, dem Syrer:

"'Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde,' das heißt, die Substanz der Himmel und die Substanz der Erde. Lasst deshalb niemanden denken, dass es irgend etwas Allegorisches in den Werken der sechs Tage gibt. Niemand kann zurecht sagen, dass die Dinge, die zu diesen Tagen gehören, symbolisch wären. (Kommentar zur Genesis, 1:1, FC 91:79)


Heiliger Irenäus:

"Denn in so vielen Tagen, wie diese Welt gemacht wurde, in so vielen tausend Jahren soll sie beendet werden... Denn der Tag des Herrn ist wie tausend Jahre; und in sechs Tagen wurden die geschaffenen Dinge vollendet: es ist deshalb klar, dass sie im sechstausendsten Jahr zu einem Ende kommen werden" (Gegen Häresien 5, 28, 3).


Heiliger Lactantius:

"Gott vollendete die Welt und dieses bewundernswerte Werk der Natur im Zeitraum von sechs Tagen, wie es in den Geheimnissen der Heiligen Schrift enthalten ist, und heiligte den siebten Tag... Denn es gibt sieben Tage, durch deren Umlauf die Kreise der Jahre geordnet aufgebaut sind... Deshalb, da alle Werke Gottes in sechs Tagen vollendet wurden, muss die Welt in ihrem gegenwärtigen Zustand durch sechs Zeitalter hindurch fortdauern, das heißt, sechstausend Jahre... Denn der große Tag Gottes ist begrenzt durch einen Kreis von tausend Jahren, wie der Prophet zeigt, der sagt, "In Deinen Augen, o Herr, sind tausend Jahre wie ein Tag." (Institutes 7, 14).

Heiliger Clemens von Alexandria:

"Von Adam bis zur Sintflut sind zweitausend einhundert und achtundvierzig Jahre und 4 Tage umfasst" (ANF, Vol. 2, p. 332).

Das bedeutet, dass für den Heiligen Clemens der erste Tag dieser Aufzählung mit dem sechsten Schöpfungstag begann, der zweite Tag mit dem siebten usw, das heißt, dass ein Schöpfungstag ein 24-Stunden-Tag war.


Heiliger Bonaventura:

„ ... wir müssen insbesondere festhalten, dass die physikalische Natur in sechs Tagen ins Dasein gebracht wurde.“ (Breviloquium - Teil II)


Heiliger Thomas von Aquin:


„Im Anfang der Zeit ist alles von Gott geschaffen worden; 'im Anfang' heißt auch: 'Im Sohn'; 'im Anfang heißt auch: 'Vor allem'.“ (Summa Theologica, Teil I, Q. 47, Art. 3)

„Verwendet die Schrift angemessene Worte, um das Werk der sechs Tage auszudrücken?
...
Einwand 7: Ferner bezieht sich 'erster', nicht 'ein', auf 'zweiter' und 'dritter'. Es hätte deshalb heißen sollen: 'Der Abend und der Morgen waren der erste Tag.' anstelle von 'ein Tag'
...
Anwort auf Einwand 7: Die Worte 'ein Tag' werden verwendet als Tag zum ersten Mal eingeführt wird, um anzuzeigen, dass ein Tag aus 24 Stunden besteht. Deshalb ist durch die Erwähnung von „ein“ das Maß eines natürlichen Tages festgelegt. Ein anderer Grund könnte darin liegen, dass ausgedrückt werden soll, dass ein Tag durch die Rückkehr der Sonne zu dem Punkt, von dem aus sie ihren Lauf begann, beschlossen wird. Und noch ein anderer, weil bei der Vollendung einer Woche von sieben Tagen der erste Tag zurückkehrt, der eins ist mit dem achten Tag.“ (Summa Theologica, Teil I, Q. 74, Art. 3)